Llahal und Lahal!

In meinen Träumen habe ich immer gedacht, daß die Geschichte von Kregen und Dray Prescot wahr sein könnte. Sie schien mir so lebendig, sie konnte nicht einfach nur eine Fiktion sein. Jetzt bin ich sicher, daß es irgendwo ein Kregen geben muß. Ihr möchtet wissen warum? Dann hört, was sich gestern ereignet hat!

Ich ging über einen Flohmarkt, auf dem viele alte Dinge angeboten wurden, als ich zu einem Stand mit vielen alten ungeöffneten Briefen und Päckchen kam. Sie waren in einem alten Schiffwrack gefunden worden mit unleserlichen Adressen. Eines der Päckchen sprang mir ins Auge. Es sah nicht anders aus als die anderen, aber es war mir als riefe es: "Kauf mich!"

Das tat ich dann auch.

Sogleich ging ich nach Hause, völlig gespannt, was ich bekommen hatte. Vorsichtig öffnete ich das Päckchen. Ein kurzer Brief, ein Manuskript und eine Cassette fielen heraus. Ich versuchte den Brief zu lesen. Ein Teil der Schrift war weggewaschen worden. Der Rest war schwer zu entziffern. Etwas stand da über einen Mann namens Dan Frazer. Und das der Autor dieses Briefes bald zurückgehen mußte nach Kr... An dieser Stelle war etwas verwischt. Er erklärt, daß dies die Geschichte einer Freundin von ihm ist, und daß sie ihm diese erzählt hat, als sie gefangen waren in .... Es wurde ihnen erlaubt, diese Geschichte auf Band aufzunehmen und sie hoffen, daß sie ihren Weg zu Dan finden wird. Sie baten nicht um Hilfe, sie waren sicher, daß sie bald aus dem Gefängnis kommen würden.

Hastig steckte ich die Cassette in einen Recorder und lauschte der Geschichte. Ich bin sicher, daß es der Teil einer Kregengeschichte ist. Aber zu meinem Bedauern war nur der Beginn der Geschichte auf diesem Band. Die Stimme der Frau, die die Geschichte erzählt, klang etwas fremdartig, so als ob sie nicht an die Sprache gewöhnt war, in der sie sprach. Obwohl sie so spricht, als würde sie über jemand anderen berichten, bin ich doch sicher, daß sie ihre eigene Geschichte erzählt. Ich versuchte, das Manuskript zu lesen, konnte es aber nicht, da es in einer mir unbekannten Schrift geschrieben war. Ich hoffe, daß ich jemanden finden werde, der dieses Manuskript enträtseln kann.

Ich schicke dir diese Cassette, damit du sie selbst einmal hören kannst.

Remberee

Gilian

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Erstes Kapitel